Corona

 

Hygienekonzept 

Dieses Hygienekonzept beschreibt, wie die notwendigen Maßnahmen zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus in der Plytenberg-Grundschule umgesetzt werden. Es ist angelehnt an den „Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Schule“ des Niedersächsischen Kultusministeriums für den Beginn des Schuljahres 2021/'22. Die Maßnahmen unterliegen einer ständigen Überprüfung und werden der aktuellen Entwicklung sowie neuen Erkenntnissen angepasst.
Nach den Vorschriften der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 31.07.2020 hat das Niedersächsische Kultusministerium drei Szenarien entwickelt, wie Unterricht während der Corona-Pandemie stattfinden kann:

Szenario A beschreibt einen eingeschränkten Regelbetrieb, bei dem die Abstandsregelung innerhalb einer festgelegten Gruppe („Kohorte“) aufgehoben wird, so dass alle Kinder gleichzeitig am Präsenzunterricht teilnehmen können.

In Szenario B darf die Gruppengröße eine Anzahl von 16 Personen im Klassenraum nicht überschreiten. Daher werden die Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt und im täglichen Wechsel beschult. Es muss generell ein Abstand von 1,5 m eingehalten und außerhalb des eigenen Sitzplatzes eine medizinische Nasenbedeckung getragen werden. Eine Notbetreuung findet statt. Kinder können von der Präsenzpflicht befreit werden.

In Szenario C findet kein Präsenzunterricht statt. Mit Ausnahme einer Notbetreuung müssen die Kinder zu Hause betreut werden und erhalten von der Schule Aufgaben für das „Lernen zu Hause“. 

Im Moment befinden wir uns bis auf Weiteres im Szenario A

 
 Regelungen in Szenario A: 

  • Szenario A beschreibt einen eingeschränkten Regelbetrieb. Um einen weitgehend normalen Unterrichtsbetrieb zu gewährleisten, wird im Szenario A das Abstandsgebot unter den Schülerinnen und Schülern zugunsten eines Kohorten-Prinzips aufgehoben. Unter Kohorten werden festgelegte Gruppen verstanden, die aus mehreren Lerngruppen (Klassen) bestehen können und in ihrer Personenzusammensetzung möglichst unverändert bleiben.
  • Jeder Jahrgang bildet eine Kohorte.
  • Unterrichtsbeginn der Kohorten:


Für alle Klassen beginnt der Unterricht um 7:45 Uhr

neu: Ab Mittwoch, d. 22.09.2021 gilt die neue Verordnung des Niedersächsischen Kultusministeriums.
Ab Mittwoch, d. 24.11.2021 muss in allen Jahrgängen (Klassen 1 - 4) die Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz wieder getragen werden.
Es bleibt bei dem bisherigen Rhythmus des Testens, also montags, mittwochs und freitags. 
Des Weiteren finden Sie Informationen zur "Absonderung positiv PCR-getesteter Personen".

Sollte in einer Klasse ein Verdachtsfall auftreten, müssen sich bis zum Bescheid durch einen negativen PCR-Test alle Mitglieder der betroffenen der Klasse (auch Geimpfte und Genesene) fünfmal in der Woche testen (s.u.).


Ab Montag, d. 20.09.2021 gehen die Kinder aller Klassen um 7:45 Uhr in ihre Klasse (Lehrer sind dort zugegen). Dort werden die Unterschriften in der Dokumentation des Tests kontrolliert. Wir versuchen durch diese Maßnahme ein mögliches Gedränge vor dem Schultor zu vermeiden.


  • Die Mund-Nasen-Bedeckung ist bei Betreten des Schulgeländes, im gesamten Schulgebäude, während des Toilettengangs und im Unterricht (Klassen 1 bis 4) zu tragen.
  • Ausgenommen von der Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung sind die Pausen im Freien und die Zeiten des Essens und Trinkens. "Tragepausen" gelten innerhalb der "20-5-20"-Regel (für fünf Minuten bei vollständig geöffneten Fenstern).
  • Die Testpflicht vor Schulbeginn und die Pflicht zur Dokumentation des Testergebnisses durch die Eltern bleiben bestehen und werden erweitert auf drei Tests/Woche.
  • ab dem 24.11.2021: Das Testkonzept - dreimal in der Schulwoche zu Hause - wird um den Baustein des „anlassbezogenen Intensivtestens" (ABIT) ergänzt. Bei einem Infektionsverdacht testen sich alle in der Lerngruppe - auch vollständig Geimpfte und Genesene - fünf Schultage hintereinander. Diese Folge kann abgebrochen werden, wenn sich der Verdachtsfall durch einen negativen PCR-Test nicht bestätigt. Damit wird „Testen statt Quarantäne" zum Regelvorgehen. Schulische Kontaktpersonen der Infizierten müssen fortan nicht mehr ermittelt und in Quarantäne geschickt werden - Anschärfungen durch die Gesundheitsämter sind nach wie vor im Einzelfall möglich. Dieses Vorgehen ist mit dem Landesgesundheitsamt abgestimmt (Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium). 



Informationen für Reiserückkehrer (Stand 24.08.2021, Niedersächsisches Kultusministerium; Auszug):


Nach dem Ende der Sommerferien bitten wir vor dem Schulbesuch um Beachtung der aktuellen Quarantäneregeln nach der Rückkehr von Reisen ins Ausland. Mit Stand 01.08.2021 (zunächst bis zum 30.09.2021) gelten folgende gesetzliche Vorgaben:  

  • Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben und älter als 12 Jahre sind, müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels (Flugzeug, Bahn, Auto pp.) und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat, grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. 
  • Kinder unter 12 Jahre sind von der Nachweispflicht befreit. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen. Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, für das ein besonders hohes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, weil

      -  in diesem Risikogebiet eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung
         des Coronavirus besteht (Hochinzidenzgebiet), oder
      -  in diesem Risikogebiet bestimmte Varianten des Coronavirus verbreitet aufgetreten sind               (Virusvariantengebiet),
müssen sich unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben.

Welche Gebiete als Hochinzidenzgebiete bzw. Virusvariantengebiete einzustufen sind, finden Sie tagesaktuell auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de/risikogebiete).

Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Absonderungszeit grundsätzlich zehn Tage, bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt sie grundsätzlich vierzehn Tage.
Während der Quarantäne ist es – auch für Schülerinnen und Schüler – nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden.

Bitte informieren Sie die Schule über die Dauer der Quarantänemaßnahme. In Quarantäne befindliche Schülerinnen und Schüler nehmen für die Dauer der Quarantäne am Distanzunterricht teil.


Befreiung von der Präsenzpflicht im Härtefall

Das Niedersächsische Kultusministerium ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die glaubhaft machen (z.B. durch Vorlage eines aktuellen Attestes), dass sie gemäß Definition des Robert-Koch-Instituts das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes (vulnerable Personengruppe) haben, die Befreiung vom Präsenzunterricht, wenn 

  • vom Gesundheitsamt für einen bestimmten Zeitraum eine Infektionsschutzmaßnahme 

       an der Schule verhängt wurde (für die Dauer der Maßnahme), oder 

  • die Schülerin oder der Schüler die Schuljahrgänge 1-6 besucht oder einen Bedarf an sonder- pädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, 

       körperliche und motorische Entwicklung oder Hören und Sehen aufweist, oder

  • Schülerinnen und Schüler sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.  

 

Hygienemaßnahmen
 

  • Es gelten auch weiterhin die AHA+L-Regeln.
  • Die Kinder werden mehrmals täglich, mindestens morgens vor Unterrichtsbeginn, vor dem Frühstück, nach einer Hofpause und natürlich nach dem Toilettengang und auch nach dem Naseputzen zum gründlichen Händewaschen angehalten.
  • Wasser, Seife und gründliches Händewaschen sind zur Hand-Hygiene ausreichend. Eine Händedesinfektion sollte nur in Ausnahmefällen praktiziert werden. Es stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung (verschlossen), diese dürfen von den Kindern aber nur nach Absprache mit einer Lehrkraft und somit unter Aufsicht verwendet werden.
  • Gegenstände wie Arbeitsmaterialien und Stifte dürfen nicht mit anderen geteilt werden.
  • Auch Lebensmittel dürfen von den Kindern nicht an andere weitergegeben werden.
  • Zu Geburtstagen dürfen nur einzeln verpackte Fertigprodukte (z.B. Schokoriegel) ausgeteilt werden. 

 
Raumhygiene 

  • Mindestens alle 20 Minuten erfolgt für 5 Minuten eine Stoßlüftung mit vollständig geöffneten Fenstern.
  • Türklinken, Griffe, Lichtschalter u. ä. werden täglich besonders gründlich gereinigt.
  • Eine Flächendesinfektion wird nicht empfohlen.

 

Schulbesuch bei Erkrankung 

  • Bei einem „banalen Infekt“ kann die Schule weiterhin besucht werden.
  • Bei einem „Infekt mit ausgeprägtem Krankheitswert“ (z.B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) muss die Genesung abgewartet werden. Wenn kein wissentlicher Kontakt zu einer bestätigten Covid-19 Erkrankung bekannt ist, kann die Schule nach 48 Stunden Symptomfreiheit wieder besucht werden.
  • Bei „schwerer Symptomatik“ z.B. mit Fieber über 38,5 °C oder akutem, unerwartet auftretendem Infekt mit deutlicher Beeinträchtigung des Wohlbefindens oder anhaltendem starken Husten sollte Ihr Kind nicht die Schule besuchen und ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
  • Bei Auftreten von Fieber oder ernsthaften Krankheitssymptomen während des Schulbesuchs muss das Kind umgehend abgeholt werden.
  • Beachten Sie bitte hierzu auch das Schaubild.



Ab dem 1. April 2021 besteht eine Pflicht zur Selbsttestung der Schüler und Schülerinnen in den Elternhäusern. Das entsprechende Schreiben des Kultusministeriums an die Eltern können Sie hier nachlesen. Die Testpflicht wurde aktuell auf drei Tests wöchentlich (montags, mittwochs, freitags) ausgeweitet.

Eine Infektion mit dem Coronavirus sowie eine angeordnete Quarantäne (in Ihrer Familie) sind der Schulleitung unverzüglich mitzuteilen. Der begründete Verdacht sowie das Auftreten von Covid-19 Fällen werden dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet. Dieses entscheidet über das weitere Vorgehen.